Handzeichnung: Fahrgäste am Hamburger Hauptbahnhof

„Klinken putzen“...

Nils Adam, Teamleiter S4

„Klinken putzen“...heißt es so schön in dem Artikel des Nahverkehr HAMBURG. Wie auf der Anwohnerversammlung am 25.01. im Wandsbeker Rathaus versprochen, besuchen wir aktuell einige Anlieger im direkten Umfeld der geplanten S-Bahnlinie 4, um uns ein Bild von den individuellen Sorgen der einzelnen Menschen zu machen. Das geschieht wie fast alles in diesem Großprojekt im Team. Dabei sind dann z.B. Vertreter des Flächenmanagements, Projektingenieure, Teamleiter oder auch Projektleiter der DB Netz AG. Je nach Fragestellung besuchen in der Regel 1-2 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Anlieger.

Unsere bisherige Erfahrung zeigt:

Quelle: Kara - fotolia.com
Quelle: Kara - Fotolia.com

Aus einer anfänglichen und gerechtfertigten Skepsis zu Beginn eines jeden Gespräches gegenüber dem S4-Projekt und dem Gesprächsangebot („Was soll da schon bei rauskommen?“) entsteht im weiteren Verlauf oft ein für beide Seiten hilfreicher konstruktiver Austausch. Wir als Projektteam verstehen die Sorgen der Anwohnerinnen und Anwohner dann noch besser und versuchen, wo es möglich ist, individuelle Lösungen zu prüfen oder auch noch einmal unsere Planungen mit der Realität abzugleichen.

Da kann es schon einmal sein, dass eine sogenannte Grenzsichtbarmachung vereinbart wird, um Zweifel der Notwendigkeit der bauzeitlichen Sicherung (Verwendung) einer privaten Fläche auszuräumen („Ist da nicht genug Platz?“).

Manchmal geht es auch um Fragestellungen darüber, ob das Gartenhaus tatsächlich nicht mehr an seinem jetzigen Platz stehen bleiben kann oder einfach nur Aufklärungsarbeit bezüglich des Ablaufs des Planfeststellungsverfahrens gegeben wird.

Eines versuchen wir in den Gesprächen den Anwohnern immer mitzugeben: Dass wir in der Zeit des Planfeststellungsverfahrens offen mit den Zeitpunkten umgehen, in denen Sie die Möglichkeit haben, Ihre Einwendungen an das Projekt zu richten. Alle aktuellen Informationen können über unsere Internetseite eingeholt werden. Hier macht das Projekt sicher mehr als es der gesetzliche Rahmen fordert.

Mit dem Wissen, dass nicht jeder Termin für beide Seiten immer zufriedenstellend ablaufen kann, gehen wir sehr positiv aus den ersten Gesprächen. Das Projektteam bekommt einen Einblick in die individuellen Befürchtungen und Wünsche der Anlieger und sie bekommen Ansprechpartner zum Projekt und die Gewissheit, dass wir sie auf dem Laufenden halten. Dort, wo es möglich ist, auch einzelne Eingriffe auf ihren privaten Grundstücken nochmal genau zu hinterfragen, werden wir es tun.

Neben diesem Blog werden weiterhin natürlich auch alle anderen Kommunikationskanäle bedient. Diese Internetseite, unser Newsletter oder dieser Blog sind nur einige Beispiele für unsere Bestrebungen noch transparenter zu sein und einen fairen Dialog zu leben.

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Kommentar von Alexander Weil |

Als regelmäßiger Nutzer der R10 - vom Bf. Wandsbek aus - freue ich mich sehr auf die S4! Auch wenn durch Auflösung des Bfs. Wandsbek für uns aus Neumann-Reichardt-Str. der Weg zur zukünftigen Station (Bovestr.) etwas länger wird - es zeichnet sich doch eine erhebliche Qualitätsverbesserung des ÖPNV ab! Super auch das die Planung begleitende Kommunikationskonzept. So muss es sein! Auf dass es bald losgeht!

Antwort von Projektteam S4

Hallo Herr Weil,
vielen Dank für Ihren Beitrag. Es ist großartig, Rückmeldungen von den Lesern zu bekommen. Wir geben allen Interessierten Einblicke in das Projekt und unser Projektgeschehen und es freut uns, dass das Angebot wahrgenommen wird. Das motiviert, weiterhin aktiv zu kommunizieren.