Handzeichnung: Fahrgäste am Hamburger Hauptbahnhof

Ich versteh' nur Bahnhof…

Knut Marscholek-Uecker, Bau- und Anlagenmanagement DB Station&Service AG

Die S4 ist ja nun eine S-Bahn. Und was wäre eine S-Bahn ohne Fahrgäste? Und wie kommen die Fahrgäste in die S-Bahn? Na klar, an den Stationen. Ohne geht's nicht.

An der S4 wird es 22 Stationen geben. Einige werden ganz neu angelegt und erschließen Wohngebiete und Arbeitsstätten viel bequemer als heute, andere sind heute schon Regionalbahn-Halt und müssen für die Züge der S-Bahn umgebaut oder eigentlich auch fast neugebaut werden:

Und weil die Stationen so ein besonderes Element in diesem Projekt - und überhaupt bei der Bahn - sind, hat die DB ein eigenes Unternehmen im Konzern: Die DB Station&Service AG ist zuständig für das Planen, Bauen und Betreiben aller Bahnhöfe der DB.

Das ist mein Bereich, hier arbeite ich im "Bau- und Anlagenmanagement" und betreue Stations-Projekte in Hamburg. Bei rund 60 Stationen in Hamburg wird immer irgendwo geplant und gebaut, wie jeder Bahnkunde bemerkt: Im Hauptbahnhof werden die Bahnsteige erneuert, an vielen S-Bahn-Stationen Aufzüge eingebaut, die Tunnelstationen bekommen neue Gesichter, ganz neue Stationen entstehen, wie gerade an den Elbbrücken oder demnächst in Ottensen, der Fernbahnhof Hamburg-Altona wird verlegt.

Oder bei der S4 so:

Quelle: AnyMotion GmbH
So wird die Station Claudiusstraße aussehen.

Wir sind aber doch immer noch eine Bahn-Familie. Daher geben wir die eigentliche Planung für die Stationen in die Hände der DB Netz AG, die das Vorhaben gesamthaft entwickelt und vertritt. Daher bin ich nur (nur? na, Arbeit steckt auch da drin) der Vertreter des Bauherrn DB Station&Service für das Projekt S4 und lasse meine Kollegen von der DB Netz AG die Detailarbeit machen.

Denn: ich versteh' ja nur Bahnhof.

Das aber ganz gut, glaube ich…

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