250.000 Reisende profitieren: Baustart bei der S4 in Hamburg

Arbeiten beginnen in Hasselbrook · Strecke Hamburg-Altona nach Bad Oldesloe mit fünf neuen Bahnhöfen · Schallschutz für Anwohnende im Fokus · 1,8 Milliarden Euro für mehr Verkehr auf der Schiene

Vier Personen mit Schaufeln beim Spatenstich; im Hintergrund grüne Tafel mit S4‑Logo und Text „geht los!“

Deutsche Bahn AG / Bertold Fabricius

Bei der Zeremonie zum Baustart der S4 begrüßen sich mehrere Personen.

Deutsche Bahn AG / Bertold Fabricius

Impressionen vom Spatenstich zum Baustart der S4

Bei der Zeremonie zum Baustart der S4 werden Interviews geführt

Deutsche Bahn AG / Bertold Fabricius

Impressionen vom Spatenstich zum Baustart der S4

Live-Mitschnitt vom Spatenstich der S4 
Mit dabei waren DB Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla, Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther. Per Video live dazugeschaltet war Andreas Boschen, Unterabteilungsleiter der Exekutivagentur für Innovation und Netze (INEA) bei der EU-Kommission.

Hier wird der Livestream zum Spatenstich der S4 angezeigt.

Live-Mitschnitt zum Spatenstich der S4 in Hamburg

DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla

„Schnell, häufig, umweltfreundlich – die neue S4 wird das ideale Verkehrsmittel zwischen Hamburg und Bad Oldesloe werden. In die neue Verbindung und den dazu­gehörigen Schallschutz investieren wir 1,8 Milliarden Euro. Die neue S4 ist gut für die Menschen und für die Umwelt.”

Ronald Pofalla am DB‑Rednerpult mit zwei Mikrofonen.

Deutsche Bahn AG / Bertold Fabricius

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer

„Versprochen. Gehalten. Umgesetzt. Mit unserer Zusage für rund 1,6 Milliarden Euro Investitionsanteil des Bundes konnten Hamburg und Schleswig-Holstein das Projekt gemeinsam mit der Deutschen Bahn angehen. Heute nun der Baustart. Das Projekt ist Riesen-Gewinn für Pendler und Reisende. Der öffentliche Nahverkehr in und um Hamburg wird direkter, einfacher, pünktlicher. Wir ent­lasten den Hauptbahnhof und wir schaffen mehr Platz für den Fern- und Güterverkehr.“

Andreas Scheuer am DB‑Rednerpult mit zwei Mikrofonen.

Deutsche Bahn AG / Bertold Fabricius

Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg

Die S4 zwischen Altona und Bad Oldesloe schafft eine schnelle und komfortable Schienenverbindung für bis zu 250.000 Bürgerinnen und Bürger in Hamburg und Schleswig-Holstein. Sie entlastet den Straßenverkehr und verbessert die Situation im Hauptbahnhof als zentraler Knotenpunkt des schienengebundenen Nah- und Fern­verkehrs. Neben dem Spatenstich der S4 starten in diesem Jahr noch zwei weitere große Schnellbahn­projekte: Die U5 im Osten von Bramfeld zur City Nord sowie die Verlängerung der U4 auf die Horner Geest. Der Ausbau unseres U- und S-Bahn-Netzes ist der entschei­dende Schritt in der Hamburger Mobilitätswende.“

Peter Tschentscher am DB‑Rednerpult mit zwei Mikrofonen.

Deutsche Bahn AG / Bertold Fabricius

Daniel Günther, Ministerpräsiden Schleswig-Holstein

„Die neue S4 wird eine der wichtigsten Bahnverbindung in unserem Land. Deshalb ist es ein ganz bedeutender Tag für Schleswig-Holstein. Auf den heutigen Spatenstich haben die Menschen in der Region lange gewartet. Nun ist der Anfang für spürbare Verbesserungen auf dieser Strecke gemacht. Die neue schnelle Schienenverbindung entlastet den Straßenverkehr und sorgt so für mehr Lebens­qualität in unserem Land und für die Menschen in der Metropolregion.“

Daniel Günther am DB‑Rednerpult mit zwei Mikrofonen.

Deutsche Bahn AG / Bertold Fabricius

Andreas Boschen, Unterabteilungsleiter der Exekutiv­agentur für Innovation und Netze (INEA) bei der EU-Kommission

Die Ausbaustrecke leistet einen wesentlichen Beitrag zur Beseitigung von Kapazitätsengpässen im Verkehrsknoten Hamburg. Aufgrund der zentralen Rolle Hamburgs im Europäischen Kernnetz hat die Entflechtung der Verkehrs­ströme einen wichtigen Mehrwert - auch auf europäischer Ebene.“

Andreas Boschen gibt ein Interview im Rahmen des Baustarts der S4

DB InfraGO AG / Pia Haskamp

Mit dem Baustart stehen in den kommenden Monaten folgende Hauptarbeiten auf dem Programm: Die DB verlegt zwischen Hasselbrook und Hammer Straße die ersten Gleise. Ab Ende des Jahres sind die Lärmschutzwände in diesem Teilbereich an der Reihe. Auf Höhe der Güterumgehungsbahn nahe der Hammer Straße baut die DB noch dieses Jahr zwei Eisenbahnbrücken.

Für die neue S-Bahnlinie baut die DB insgesamt fünf neue Stationen, 45 Kilometer Schallschutzwände, 32 Eisenbahnbrücken sowie sechs Straßen- und Fußgänger- Überführungen. Sie verbindet mit einer Gesamtlänge von 36 Kilometern Hamburg- Altona mit Bad Oldesloe in Schleswig-Holstein. So erhalten 250.000 Menschen einen Anschluss an das Hamburger S- und U-Bahn-Netz. Die neue S4 entlastet den Hauptbahnhof, da sie Regionalzüge ersetzt und auf die S-Bahn-Gleise ausweicht. Das schafft Kapazitäten auf dem Regionalbahn-Gleis. Das Projekt umfasst einen zweigleisigen Streckenneubau auf 17 Kilometern Länge (bis Ahrensburg). Eingleisig geht es weiter bis Ahrensburg-Gartenholz.

Ein Drittel der Ausbaustrecke liegt auf schleswig-holsteinischem Gebiet, zwei Drittel in Hamburg. In der Hansestadt sind vier neue Stationen geplant. In Schleswig-Holstein baut die DB einen neuen Haltepunkt. In Schleswig-Holstein rollt sie alle 20 Minuten nach Bargteheide und einmal pro Stunde nach Bad Oldesloe.

Weitere Impressionen

Ronald Pofalla am DB‑Rednerpult mit zwei Mikrofonen.

Deutsche Bahn AG / Bertold Fabricius

S4-Becher zusammen mit weiteren Goodies auf einem Tisch

Deutsche Bahn AG / Bertold Fabricius

S4-Baustelle am Großen Gleisdreieck in Hasselbrook, im Hintergrund eine fahrende S-Bahn.

Deutsche Bahn AG / Bertold Fabricius

S4-Baustelle am Großen Gleisdreieck in Hasselbrook, im Hintergrund eine fahrende S-Bahn

Deutsche Bahn AG / Bertold Fabricius

Impressionen vom Spatenstich zum Baustart der S4

03.03.2026Baustellenkamera am Abschnitt 1