Die neue S4

Das Projekt S-Bahnlinie S4 (Ost) von Hamburg nach Bad Oldesloe

Hintergrund-Ebene der Zuganimation in der StadtAnimierter ZugVordergrund-Ebene der Zuganimation in der Stadt
Aktuelle MeldungenAnwohnerinformation: Bauarbeiten im Dezember & JanuarMehr Informationen

Direkter, einfacher und pünktlicher in Hamburg! 

Die Fahrgastzahlen im Regionalverkehr zwischen Hamburg, Ahrensburg und Bad Oldesloe nehmen seit Jahren stetig zu. Um den Fahrgästen zwischen Hamburg und Bad Oldesloe einen zuverlässigen Nahverkehr bieten zu können, wird auf dieser Strecke die neue S-Bahnlinie S4 gebaut. Rund 250.000 Menschen profitieren künftig von der neuen S4!

Chancen und Nutzen      Finanzierung 

Umfassende Informationen rund um Planung und Bau

Die Strecke von Hamburg-Hasselbrook nach Ahrensburg-Gartenholz wird für die neue S-Bahnlinie auf einer Länge von 20 Kilometern entlang der bestehenden Gleise ausgebaut. Das Projekt ist dabei in drei Planfeststellungs­abschnitte (PFA) unterteilt, die jeweils ein eigenes Planfeststellungsverfahren, also ein eigenes Genehmigungsverfahren, durchlaufen.

Unser Projekttagebuch

Rund um die Planung und den Bau der S4 ist einiges los. Im Projekttagebuch berichten wir über die aktuellen Entwicklungen und Fortschritte des S4-Projekts. Um einen Blick hinter die Kulissen des Projekts zu ermöglichen, geben Mitarbeiter:innen aus dem Projektteam zudem Einblicke in ihre Arbeit. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern!

Montag, 20. Dezember 2021

Frohe Weihnachten und einen guten Start ins Jahr 2022!

S4 Weihnachtskarte

S4-Projektteam

Ein spannendes und ereignisreiches Jahr mit vielen besonderen Momente für die S4 geht zu Ende. Ein besonderes Highlight war der große Spatenstich im vergangenen Mai. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Anwohner:innen und der interessierten Öffentlichkeit für den konstruktiven Austausch auf Augenhöhe und das gegenseitige Verständnis und Vertrauen ganz herzlich bedanken. Trotz einiger Hürden freuen wir uns, dass wir gemeinsam mit Ihnen den Nahverkehr für beide Länder Hamburg und Schleswig-Holstein sowie für die zahlreichen Pendler:innen und den Tourismus stärken können.

Wir wünschen Ihnen schöne und besinnliche Feiertage, einen entspannten Jahreswechsel sowie ein gesundes und glückliches neues Jahr 2022.

Donnerstag, 28. Oktober 2021

Unterwegs mit einer Umweltexpertin – Grünrückschnitt bei der S4

Bei Bauarbeiten in der Natur liegen Tier- und Artenschutz für das S4-Projektteam stets im Fokus (Quelle: Planungsgemeinschaft LaReG).

Planungsgemeinschaft LaReG

Bei Bauarbeiten in der Natur liegen Tier- und Artenschutz für das S4-Projektteam stets im Fokus.

Seit dem 20. Oktober 2021 führen Fachexpert:innen vom Bahnhof Hasselbrook bis zur Luetkensallee Grünrückschnitts- und Rodungsarbeiten durch. Immer mit dabei: Das Umweltteam der S4.

Dazu gehört auch Laura Schneider. Die 33-Jährige studierte Umwelt- und Ressourcenmanagement. Sie achtet genau darauf, dass die Umwelt während der Bauarbeiten geschützt wird. Der Arten- und Tierschutz liegt der Projektingenieurin sowie dem gesamten S4-Team am Herzen: „Es ist uns wichtig, dass wir die Tier- und Pflanzenwelt - z.B. die vor Ort lebenden Fledermäuse - mit unseren Arbeiten nicht gefährden“, so Schneider. Vor allem Fledermäuse nisten sich gern in Baumhöhlen ein, um während des Winters einen Zufluchtsort zu haben. Eine wichtige Maßnahme des Tierschutzes ist deshalb die Kontrolle der Höhlen. Im Zuge dessen verschließt unser Umweltteam die unbesetzten Baumhöhlen mit einer Gewebeplane. Ein spezieller Einweg-Verschluss garantiert, dass versteckte Wirbeltiere die Baumhöhle unbeschadet verlassen können. So stellen wir sicher, dass in den betroffenen Bäumen keine Winterquartiere entstehen.

Dienstag, 5. Oktober 2021

Die S4 kommt: 
Bundesverwaltungsgericht weist alle Klagen ab.

Bundesverwaltungsgericht

Bundesverwaltungsgericht, Foto: Michael Moser

Blick auf das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig

Heute hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden: Alle Klagen, die den ersten Abschnitt der neuen S4 betreffen, wurden abgewiesen. Das Gericht hat die Bestandskraft der Planungen und des Planfeststellungsbeschlusses bestätigt. Laut Entscheidung des Gerichts weißt der Planfeststellungsbeschluss keine Verfahrensfehler auf. Auch die Abwägung verschiedener Streckenvarianten ist rechtsfehlerfrei. Zudem wurde ein vorläufiges positives Gesamturteil in Bezug auf Naturschutzbelange getroffen, da “keine unüberwindbaren naturschutzrechtlichen Hindernisse bestehen”.
Weitere Ausführungen können Sie der Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts entnehmen.